| Orlando 05.06.2011 |
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| Geschrieben von: Ernst |
| Montag, den 06. Juni 2011 um 08:43 Uhr |
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Fahrt von Miami nach Orlando - Ankunft und erster Tag in Orlando. Nach dem Frühstück in unserem Hotel in Miami unternahmen wir noch einen kurzen Abstecher nach Miami Beach, denn wir wollten mal sehen, wo Crocket und Tubbs in der TV-Serie "Miami Vice" für Ordnung sorgten. Ganz ehrlich - Miami Vice war interessanter und spektakulärer, als das Miami und Miami Beach, das wir sahen. Klar ist Miami Beach viel größer, als der kleine Teil, den wir auf unserem kurzen Abstecher gesehen haben, aber insgesamt hat uns Miami nicht vom Hocker gehauen. Einen Besuch ist es wert, aber ob sich ein längerer Aufenthalt lohnt ...? Meiner bescheidenen Meinung nach, ist Orlando ein anderes Kaliber und entspricht eher dem Klischee amerikanischer Städte, die in einem bunten Lichtermeer und grellen Attraktionen versinken. Nach einer gut vierstündigen Fahrt und etwa 234 Meilen (376 Kilometer), bei 30 bis 33 Grad Celsius, erreichten wir unser Hotel das Quality Inn in Orlando. Die Fahrt war, wenn man deutsche Autobahnverhältnisse vergleicht, eher langweilig. Es geht lange Strecken geradeaus und links und rechts gibt es oft nicht mehr zu sehen als Palmen, Plantagen oder ab und an eine Stadt. Interessant ist, dass die Raststätten nicht wie bei uns am rechten Autobahnrand liegen, sondern in der Mitte der beiden Richtungsfahrbahnen. Man fährt also von der linken Spur aus in die Raststätte und hat für beide Fahrtrichtungen "nur" eine Raststätte. Dementsprechend voll sind diese aber auch. Das Angebot reicht von Hamburgern, über Pizza bis zu Kaffee und Donuts. Toiletten sind kostenlos und in der Regel sehr sauber. Insgesamt sind die Straßen und Plätze auch in der Großstadt sehr sauber. Gerade weil die Fahrt doch ein wenig langweilig und einschläfernd wirkt, ist es gut, dass wir untereinander den Platz hinter dem Steuer tauschen konnten. So haben Claudia und Werner auch was von dem Highway-Feeling, das so oft besungen wird, erlebt. Schön, dass unser Nissan Tempomat und Klimaanlage hat - letztere ist sogar mehr als notwendig bei über 30 Grad. Dank Navigationsgerät haben wir uns nur kurz verfahren - ok - ich habe mich verfahren. :)) Unsere Zimmer im Quality Inn Orlando befinden sich in dem weitläufigen Gelände direkt am Pool, was sich für unsere Planungen für den morgigen Tag (Relaxen, Pool bevölkern und ab und an ein Yuengling trinken) als sehr praktisch erweisen wird. Dass das Hotel einen kleinen Shop, eine Bar und ein Restaurant hat, ist für unseren Aufenthalt in den noch kommenden drei Tagen auch nicht ganz unpraktisch. :) In Orlando haben wir uns mit meinem Bruder Harry, der seit vielen Jahren in den USA lebt, getroffen und werden mit ihm die paar Tage hier verbringen. Als Einstand in dem bunten Ganzjahres-Freizeitpark Orlando ließen wir uns von den "four magic Words" leiten. Diese lauten "all you can eat"! Also ab ins Ponderosa Steak House, wo verschiedene über Feuer gegrillte Steaks dafür sorgten, dass unsere europäischen Mägen mit dem Geknurre aufhörten. Wem die Steaks mit Beilagen nicht reichen, kann sich am Büffett mit den "magic four Words" so richtig sattessen. Wer würde uns glauben, dass wir das nicht ausgenutzt haben? Niemand - gelle! Nach dem Steak ging es noch kurz in einen Gift-Shop. Gift-Shops haben nichts mit Gift oder Drogen zu tun, sie sind Geschenk- und Souveniershops. So kann man seine lieben mit Gift ... äh ... Souveniers überraschen. Satt und etwas müde ging es in die Hotelbar, wo wir uns zum Bier noch einen Absacker genehmigten. Die wirklich Müden legten dann ihr Haupt zur Ruhe und die - nein der Nimmermüde (Ernst) machte noch einen Abendspaziergang um ein paar Bilder zu knipsen, um so etwas von der Neonlicht-Atmosphäre einzufangen. Doch das ist erst der Anfang von unseren Tagen in Orlando. Morgen gibt es erst mal etwas Ruhe am Pool, dann Outlet-Center, am Abend dann Universal-Citywalk und neue Bilder und Berichte.
Bis dann! Erste Bilder von Orlando
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Juni 2011 um 17:22 Uhr |





Kommentare
So kann ich das nicht stehenlassen, denn ICH denke auch ans Trinken!
Prost - Ernst
Grüße an Herrn Albertson
von Hägelson