| Washington/DC |
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| Geschrieben von: Ernst |
| Sonntag, den 19. Juni 2011 um 23:36 Uhr |
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Wir sind in Washington/DC angekommen - Hauptstadt der Weltmacht USA. Hier ist vieles anders, als im Süden der USA. Neben den historischen Bauten bestimmen gesichtslose und kubistische Hochhäuser das Straßenbild. Allerdings muss ich zugeben, dass ich meine SightSeeing-Tour auf das Capitol und seine nähere Umgebung beschränkt habe. Was mir auf meinem Weg zum Capitol aufgefallen ist, sind die schmucken Häuserzeilen in den Straßen mit den wohl kürzesten Straßennamen der Welt. Straßen tragen hier neben herkömmlichen Bezeichnungen, Namen wie "M", "A" oder einfach nur "2". Das Capitol und der weitläufige Park, die in der Nähe stehenden historischen und neueren Regierungsgebäude sind schon ziemlich beeindruckend. Was mich, als Eisenbahnfreund, persönlich stark beeindruckt hat, ist die Union Station - der Bahnhof von Washington/DC. Von aussen sieht der Bahnhof "einfach nur" wie ein historisches Gebäude aus und man erkennt auf den ersten Blick absolut nicht, dass sich hinter der mächtigen Fassade und den imposanten Säulengängen ein Bahnhof verbirgt. Im Innern setzt sich die prächtige Architektur fort. Man spürt und sieht überall Eleganz, Pracht und Prunk. Vergesst alles, was Ihr bisher in Deutschland an Bahnhöfen gesehen habt - es ist kein Vergleich zu finden! Wie überall in den USA wird auch in der Union Station deutlich, dass "Dienst am Kunden" in den USA keine leeren Worte und Kostenfaktoren sind, sondern geboten und gelebt wird. Unsere DB könnte sich eine ganz dicke Scheibe abschneiden! Wenn man sich von den Monumenten nicht zu sehr ablenken lässt und mit offenen Augen durch den Park rund um das Monument spaziert, fallen einem immer wieder die majestätischen Bäume und deren Bewohner auf. Die Squirrels - wie die Eichhörnchen hier heißen - haben wenig Scheu vor dem Menschen, weil sie wohl wissen, dass sie vom Homo Sapiens immer wieder Fressbares bekommen. Vielleicht lag es am heutigen Tag, dass mich die Fauna und Flora mehr interssierte, als Prunk- und Prachtbauten. Was mir bei meinem Rundgang noch aufgefallen ist, hier leben viele "Afro-Amerikaner" und die leben nicht immer in so schmucken Häuserzeilen, wie ich sie gesehen habe. So nahe sind sich Licht und Schatten ... Den Nachmittag verbrachte ich faul am Pool und am (Mini)PC, während Claudia und Werner ihre Füße bis zur Erschöpfung strapazierten. Eventuell tue ich Washington unrecht und ganz sicher habe ich viel zu wenig von dieser, sicherlich interessanten und geschichtsträchtigen, Stadt gesehen, wenn ich für mich behaupte "OK, ich hab´s gesehen ..." Es gibt Städte, die sprechen einen an und dann gibt es welche, die haben nicht das nötige Flair. Vielleicht komme ich ja irgendwann wieder hierher und entdecke dann das Flair, das mich anspricht.
Bilder von meinem Spaziergang |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. Juni 2011 um 00:42 Uhr |

Washington/DC



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